Einkommensrunde für die Beschäftigten der Länder

Am 15. Januar 2026 startet zweite Verhandlungsrunde. Es braucht ein ernsthaftes und wertschätzendes Angebot der Arbeitgeber!

Kernforderungen:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von 12 Monaten
  • Erhöhung der Zeitzuschläge gemäß § 8 Abs. 1 TV-L um jeweils 20 Prozentpunkte und Errechnung auf der Basis der individuellen Stufe, mindestens jedoch der Stufe 3
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten um 200 Euro monatlich bei einer Laufzeit von 12 Monaten

Wir erwarten zudem endlich die Angleichung der Arbeitsbedingungen im Tarifgebiet Ost an das Tarifgebiet West.

Am Verhandlungstisch sitzen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes ab morgen wieder die Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) gegenüber. Einer von ihnen ist Sachsens Finanzminister Christian Piwarz.

Der dbb beamtenbund und tarifunion geht mit einer klaren Erwartungshaltung in diese Runde: Die Arbeitgeber der Länder müssen ihrer Verantwortung für einen leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Dienst gerecht werden.